Noch Fragen? Hier gibt es Antworten.

Falls es noch Fragen zu den Leistungen von Designkraft gibt, finden sich hier viele Antworten. Für alle weiteren Fragen stehe ich per Mail (hallo@designkraft.at) oder Telefon (+436763134605) oder im kostenlosen Erstgespräch Rede und Antwort (hier Online-Termin vereinbaren).

FAQs

Branding & Designstrategie

Ein Branding entwickeln heißt, der Marke eine Identität zu geben und diese (über die Kommunikationsmedien) nach außen sichtbar zu machen. Dazu gehört das Logo, ganz klar. Aber auch, mit welchen Farben gearbeitet wird, mit welchen Schriften, mit welchen Bildern (Fotos, Illustration …) und Motiven und mit welchem Sprachstil. All das zusammen ergibt das Branding. Sichtbar wird das u.a. auf der Website, in der Geschäftsausstattung, auf Produkt- und Versandverpackungen, Broschüren, Flyern, Kundenmagazinen, am und im Firmengebäude.

Beim Design Thinking geht es darum, neue Lösungswege oder Ideen für eine Fragestellung oder Herausforderung zu entwickeln. Der Ansatz zielt darauf ab, multidisziplinär und iterativ zu arbeiten, also immer wieder die Zwischenergebnisse zu überprüfen und ggf. einen oder zwei Schritte zurückzugehen, um möglichst alle Anforderungen zu erfüllen und keinen Faktor zu übersehen. Die Perspektive ist dabei stark nutzerorientiert, geht also von der Fragestellung aus, was Nutzer:innen oder Kund:innen brauchen, nicht andersherum.

Eine Designstrategie stellt sicher, dass das geplante Design von einer einzelnen Verpackung bis zum umfassenden Branding für alle möglichen Medien umsetzbar ist. Also dass das Logo auf digitalen wie Printmedien, in Farbe und Schwarz-Weiß funktioniert, dass man mit den geplanten Farben, Schriften etc. alle aktuell benötigten Medien (digital und Print, Verpackung bis Broschüre) realisieren kann, dass aber auch die Medien, die man nicht sofort gestaltet, später in demselben Design umsetzbar sind.

Im Grunde muss man diese Frage zunächst umdrehen: Wie viel ist Ihnen die passende Außendarstellung wert? Und was kostet es Sie, wenn Ihr Branding nach außen das falsche Bild abgibt? Die Kund:innen nicht anspricht? Ein gutes Branding ist ein Wert, der für Ihr Unternehmen steht. Außerdem gibt es je nach Unternehmen und Produkt ganz unterschiedliche Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Entsprechend gibt es hier keine Pauschalpreise. Du bekommst ein individuelles Angebot, weil du ja auch ein individuelles Branding bekommst.

Web- & UX-Design

UX steht für User Experience, also Nutzererlebnis. Es beschreibt die Interaktion von Nutzer:innen mit einem digitalen Produkt, meist ist damit eine Website gemeint. Es geht bei der Erstellung einer Website nicht (nur) um das Was (welche Informationen ich erhalte, was ich im Shop kaufen kann etc.), sondern um das Wie: Wie werde ich durch die Seite geführt? Welche Eindrücke nehme ich mit? Wie erlebe ich das Unternehmen, die Produkte etc.?

Für Domain und Hosting kommen in der Regel jährliche Kosten zusammen. Die Höhe hängt davon ab, wo man beides bucht. Und was die Erstellung angeht, gibt es auf diese Frage keine pauschale Antwort. Aufbau und Umfang von Websites können so unterschiedlich sein wie die Unternehmen oder Produkte, für die sie erstellt werden. Wir schauen uns gemeinsam an, was benötigt wird und welche Möglichkeiten es gibt. Danach erfolgt ein Kostenvoranschlag.

Nein, hier wird nicht programmiert. Aber ich arbeite mit einem Partnernetzwerk zusammen, mit dem auch die Programmierung abgedeckt werden kann. In dem Fall bleibt Designkraft dein Hauptansprechpartner im Projekt.

Wenn das Design der Website so aufgebaut ist, dass es auf dem großen Bildschirm genauso gut funktioniert wie auf dem kleinen am Smartphone, dann spricht man von Responsive Webdesign. Weil das Smartphone meist jede:r in der Tasche hat und da oft als erstes auf eine Website schaut, sollte Responsive Design selbstverständlich dazugehören. Hier spricht man vom Mobile-First-Ansatz, wir starten als bei der Planung mit dem kleinen Bildschirm.

Barrierefreiheit für digitale Anwendungen (Website, Online-Shops, Apps etc.) bedeutet, dass die Informationen auf mehr als einem Sinnesweg erfahrbar und somit möglichst allen Menschen zugänglich gemacht werden, auch wenn zum Beispiel deren Sehen oder Hören beeinträchtigt ist. Konkret bedeutet das unter anderem, dass die Textgröße anpassbar ist, die Kontraste stark genug, dass die Navigation auch über die Tastatur funktioniert, Bilder mit Beschreibungen hinterlegt sind und Videos Untertitel haben. Ich berate Sie gern zu dem Thema.

Green Hosting bedeutet, dass die Server mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden und möglichst energieeffizient arbeiten.

Grafikdesign & Print

Ja. Punkt. Es kommt natürlich wie immer darauf an, wen man erreichen und was man vermitteln will. Das sollte ausschlaggebend für die Wahl des Mediums sein. Vieles geht digital, aber nicht alles. Und manchmal ist es einfach gut, wenn man den Kund:innen etwas in die Hand geben kann. Ein gedrucktes Produkt, gut eigebettet in die digitale User-Journey wirkt oft Wunder.

Das ist einerseits eine Frage des Materials (Art, Menge …), andererseits der Konzeption. Hier wird entschieden, wie zum Beispiel die Verpackung aufgebaut ist, ob und wie sie recycelt oder wiederverwendet werden kann etc. Verpackungen sind vom Grundgedanken her oft Wegwerfprodukte, doch das geht auch anders.

Das hängt davon ab, um welches Produkt es geht. Wo es passt, arbeite ich mit Druckereien, die eine anerkannte Umweltzertifizierung haben. Etwa mit der Digitaldruckerei About Print GmbH in Saalfelden, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert ist. Oder mit gugler* in Melk bzw. Samson Druck im Lungau, die nach dem Cradle-to-Cradle®-Prinzip arbeiten können.

Nachhaltige Gestaltung

Nicht unbedingt. Durch effizientere Materialnutzung, geringeres Gewicht, optimierte Produktionsprozesse und Langlebigkeit können nachhaltige Lösungen oft sogar Kosten sparen, vor allem mittel- und langfristig.

Das hängt stark von der Anwendung ab. Oft sind Materialien mit hohem Recyclinganteil oder guter Wiederverwendbarkeit sinnvoll, etwa Recyclingkarton, FSC-, PEFC- oder Umweltzeichen-zertifizierte Papiere oder modular aufgebaute Produkte, die sich reparieren und gut trennen lassen. Biobasierte Kunststoffe können eine Option sein, sind aber nicht automatisch die bessere Wahl.

Indem Produkte so entwickelt werden, dass sie mehrfach nutzbar, reparierbar, leicht sortierbar oder vollständig recycelbar sind. Auch digitale Lösungen können physische Produkte reduzieren, etwa bei Kommunikation oder Verpackung.

Nachhaltige Gestaltung berücksichtigt ökologische, soziale und ökonomische Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder Designs hinweg. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu reduzieren und langfristigen Nutzen zu schaffen.

CSR steht für Corporate Social Responsibility, also die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens (über die gesetzlichen Vorgaben hinaus). Es geht sowohl um soziale als auch ökologische Fragen. Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitenden um? Mit den Kund:innen? Dem direkten Umfeld des Unternehmens? Wie gehe ich mit Ressourcen um? Was tue ich, um die Auswirkungen des Unternehmens bzw. der Produkte auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten? Langfristig ist CSR wichtig, um den Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Mit der Zertifizierung (WIFI/WKO) kann ich Kund:innen nicht nur gestalterisch, sondern auch strategisch bei ihrer Nachhaltigkeitskommunikation begleiten. Nachhaltigkeit wird so von Anfang an in Marke, Design und Produktion mitgedacht, statt nur als Marketingaussage. Das hilft, Aussagen belegbar zu formulieren und das Risiko von Greenwashing zu verringern.

Zum Beispiel über Ökobilanzen (LCA), CO₂-Berechnungen, Materialpässe oder Zertifizierungen wie FSC, Cradle-to-Cradle® oder EMAS. So werden Umweltwirkungen nachvollziehbar und Verbesserungen sichtbar. Mit der EmpCo-Richtlinie ist das bei Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sogar Pflicht.

Projektablauf / Projektbegleitung

Nein, zuerst reden wir. In Gesprächen und bei Bedarf in einem Workshop klären wir, wofür dein Unternehmen steht, wen du erreichen willst und was das Ergebnis leisten soll. Erst wenn das klar ist, geht es an die konkrete Gestaltung und Umsetzung.

Denn ein Designprodukt ist mehr als Gestaltung und mehr als Geschmack. Ein Logo, eine Website oder eine Verpackung muss zur Marke passen, die richtigen Menschen ansprechen und im Alltag funktionieren, möglichst lange. Das lässt sich nicht erraten, das erarbeiten wir gemeinsam. Die Zeit am Anfang spart später Korrekturschleifen und Kosten. Wie das im Detail abläuft, steht unter Projektablauf.

Wie umfangreich (auch zeitlich) die einzelnen Schritte ausfallen, hängt vom Projekt ab. Es lohnt sich aber, von Anfang an sorgfältig zu planen, zu arbeiten und im Zweifelsfall noch einmal nachzujustieren, damit am Ende alles passt, auch langfristig. Das ist gesamt gesehen günstiger als eine Umsetzung, die Probleme bereitet oder schnell wieder überholt ist und erneuert werden muss.

Wenn Designkraft für Ihr Projekt Partner:innen ins Boot holt, bleibe ich Hauptansprechpartner. Sollte es anders mehr Sinn machen, werden wir das klar kommunizieren.

Ja, Designkraft steht beratend zur Verfügung, mag dann aber gern auch mitmischen.

Im Normalfall kommunizieren wir unsere Abwesenheiten rechtzeitig. Mit einer entsprechenden Planung sollte das alles kein Problem sein. Wenn gewünscht kann ich aber Vertretungen organisieren, die die Projekte übernehmen und im Notfall reagieren können.

Natürlich sollten die Menschen, die hinter einem Produkt oder einem Unternehmen stehen, auch hinter dem Design stehen können. Aber beim Kommunikationsdesign geht es nicht um persönlichen Geschmack. Es geht eben um die Funktion der Kommunikation, die Wirkung auf die Zielgruppe.

Trotzdem – oder gerade deswegen: Wenn etwas wirklich nicht gefällt, reden wir darüber!